Bahnsport

     .....ist sicher nichts für Nervenschwache. Die Maschinen der Halbliterklasse beschleunigen in rund 3 Sekunden von 0 auf 100, verfügen aber über keine Bremsen! Würde auch gar keinen Sinn machen, denn der Reiz liegt im kontrollierten Drift, eigentlich immer bei Vollgas.

Das Publikum liebt aber auch das Schema bei den Veranstaltungen:

In Vorläufen, meist 4 Runden, werden die Punktbesten für die Finalläufe ermittelt. Über den Verlauf des gesamten Renntages baut sich eine spürbare Spannung auf, deren Höhepunkt erst zum Schluss erreicht wird.

Speedwayrennen werden auf ovalen Rundkursen bis 400 Meter mit losem Sanduntergrund bestritten. Die Solomotorräder haben nur einen Gang und keine Hinterradfederung.

Sand- oder Grasbahnrennen, auch Langbahnrennen genannt, finden auf 500 bis 1000 Meter langen Ovalen statt. Das Maschinenmaterial unterscheidet sich hier etwas vom Speedway: längerer Radstand und Zweiganggetriebe.

Die Piloten der Gespannklassen sind mit identischen Boliden auf allen Pisten im Einsatz.

Umweltschutz wird ganz groß geschrieben, denn die Verwendung von Methanol garantiert eine Verbrennung ohne jegliche Schadstoffe.

Darüber hinaus ist der Einstieg in die Schülerklassen bereits im zarten Alter von 6 Jahren möglich.

Und für ganz Mutige bietet auch der Winter echte Herausforderungen an:

Beim Eisspeedway werden dank Spikes physikalische Grenzen neu definiert. Zum Schutz der Aktiven sind hier die Räder aber voll verkleidet!

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